Staatl. geförderte Energieberatungen

Ohne Beratung gehts nicht!

Je nach Bauausführung sind bei älteren Häusern erhebliche Energieeinsparungen möglich. Hier beginnt die Arbeit des Gebäudeenergieberaters. Bei der Bestandsaufnahme vor Ort wird durch eine Begehung und mithilfe von Plänen und Angaben des Beratungsempfängers die erforderlichen Grunddaten erhoben. Danach wird im Büro der Energiebedarf des Wohngebäudes ermittelt. Bei der Ist-Analyse werden die unterschiedlichen Bauteile wie Außenwände, Geschossdecken, Dachflächen, Fenster, usw. sowie die Heizungsanlage mithilfe eines EDV-Programms errechnet und mit dem tatsächlichen Energieverbrauch abgeglichen. Auf Basis der ermittelten Kennwerte können die Schwachstellen des Gebäudes erkannt werden. Nach der so durchgeführten Analyse werden dann Sanierungsvorschläge unter Einbeziehung der Fördergelder und Amortisationszeiten vorgeschlagen. Anhand von Zahlen, Daten und Graphiken wird der errechnete Gewinn dargestellt.

Der Beratungsempfänger erhält einen ausführlichen schriftlichen Beratungsbericht, der auch persönlich Vor-Ort erläutert wird. Mit diesem Energie-Beratungsbericht verfügt der Beratungsempfänger über eine individuelle Grundlage um in die richtigen Sanierungsmaßnahmen zu investieren. Es wird kein wirtschaftliches Interesse an der Erstellung oder dem Verkauf von Gewerken verfolgt und es wird deshalb unabhängig und herstellerneutral beraten.

Diese Vor-Ort- Energie-Beratungsberichte werden vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle mit 60% der Beratungskosten bezuschusst und dienen als Voraussetzung für das Norderstedter Förderprogramm „Wärmeschutz im Gebäudebestand“.